Koblenz (AFP) Im Prozess gegen den ehemaligen rheinland-pfälzischen Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) um die Nürburgring-Affäre hat Ex-Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) das einstige Vorantreiben der Bauvorhaben trotz finanzieller Risiken verteidigt. Es sei "politischer Konsens" gewesen, dass es trotz Geldproblemen nicht zu einem Baustopp an der Rennstrecke kommen sollte, sagte Beck am Dienstag als Zeuge vor dem Koblenzer Landgericht. Dort müssen sich seit Oktober Deubel und fünf Manager wegen Untreue beziehungsweise Beihilfe dazu verteidigen.