Karlsruhe (AFP) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Maßstab für die Anordnung einer Sicherungsverwahrung für Sexualstraftäter präzisiert. Demnach müssen bei der Prognose über die Gefährlichkeit auch die bestehenden Vorstrafen sowie Verstöße von Angeklagten gegen Weisungen im Rahmen der Führungsaufsicht beachtet werden, entschied der BGH in zwei am Dienstag verkündeten Urteilen. (Az: 1 StR 465/12 u.a.)