Wiesbaden (AFP) Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Länder gedrängt, sich an der Unterstützung der Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch finanziell zu beteiligen. In einem Interview mit dem "Wiesbadener Kurier" (Mittwochsausgabe) kündigte die Ministerin an, der Bund werde die von seiner Seite zugesagten 50 Millionen Euro für einen Hilfsfonds auch unabhängig von einer Finanzzusage der Länder zur Verfügung stellen. Die Länder müssten nun "zu ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung" stehen und ebenfalls ihren Anteil von 50 Millionen Euro bereit stellen.