Ulm/Karlsruhe (dpa) - In Baden-Württemberg haben Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen. In der Donaustadt Ulm legten Beschäftigte der Universität, der Hochschule und des Studentenwerks ihre Arbeit ganztägig nieder. Auch Lehrer in der Region sind zu Protestaktionen aufgerufen.

In Karlsruhe wollen unter anderem die Angestellten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihre Arbeit ganztätig niederlegen. Die Aktionen werden am Mittwoch und Donnerstag landesweit fortgesetzt. Seit Montag finden bundesweit Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder statt.

Hintergrund der Aktionen ist die Weigerung der Arbeitgeber, in der aktuellen Tarifrunde ein Angebot vorzulegen. Die Gewerkschaften verlangen für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Die Streikaktionen sollen Druck auf die Länder machen für die nächsten Gespräche am 7. und 8. März in Potsdam.

Streikaufruf Verdi Ostwürttemberg-Ulm

Streikaufruf GEW Südwürttemberg