Nürnberg (dpa) - Die Ausgaben der deutschen Privathaushalte werden nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens GfK in diesem Jahr real um 1,0 Prozent steigen. Der private Konsum liefere damit einen stabilen Beitrag zur Binnenkonjunktur, teilte das Unternehmen mit.

Aus Sicht der Verbraucher scheine bei der wirtschaftlichen Entwicklung ein Wendepunkt erreicht. Beflügelt durch die gute Lage am Arbeitsmarkt gingen sie zudem davon aus, dass ihr persönliches Einkommen in nächster Zeit steigen werde. Wegen der niedrigen Zinsen und Befürchtungen um die Zukunft des Euro lägen werthaltige Anschaffungen wie Immobilien weiter im Trend. «Aus den früher als "Angstsparern" bezeichneten Deutschen sind somit teilweise "Angstkonsumenten" geworden», kommentierten die Konsumspezialisten.

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