Berlin (dpa) - Trotz insgesamt guter Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt ist die Kluft zwischen Vermögenden und Mittellosen in Deutschland weiter gewachsen. Das geht aus dem neuen Armuts- und Reichtumsbericht hervor, der koalitionsintern stark umstritten war. Das Bundeskabinett billigte ihn nach monatelanger Diskussion. Danach verfügen die reichsten zehn Prozent der Haushalte über 53 Prozent des gesamten Nettovermögens. 2003 waren es 49 Prozent. Für die Opposition schönt der Bericht die Wirklichkeit.