Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist erstmals seit 1994 wieder gesunken. Rund 498 400 Schüler erwarben 2012 die Hochschul- oder die Fachhochschulreife. Das waren nach vorläufigen Ergebnissen etwa 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Als Hauptgrund nannten die Statistiker den starken Rückgang in den Bundesländern Bayern und Niedersachsen. Diese hatten wegen der Schulzeitverkürzung G8 bereits 2011 doppelte Abiturjahrgänge aus den Schulen entlassen.