Berlin (dpa) - Der Medienkonzern Axel Springer («Bild», «Die Welt») will das Digitalgeschäft noch schneller und stärker ausbauen als bisher.

Die digitalen Medien hätten 2012 mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz die inländischen Zeitungen als stärksten Geschäftsbereich des Konzerns abgelöst, erklärte Vorstandschef Mathias Döpfner am Mittwoch. «Wir wollen das führende digitale Medienunternehmen werden.»

Der Konzernumsatz legte im vergangenen Jahr um knapp vier Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigerte Axel Springer um 5,8 Prozent auf 628 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss entwickelte sich mit 275,8 Millionen Euro (Vorjahr: 289,4 Mio Euro) rückläufig.

Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet der Vorstand mit einem Anstieg der Gesamterlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Voraussetzung sei, dass sich die negativen Trends im Printgeschäft nicht beschleunigen.

Wegen der Aufwendungen für den digitalen Ausbau und der Strukturanpassungen im Printbereich erwartet der Vorstand einen Rückgang des EBITDA im einstelligen Prozentbereich.

Mitteilung Axel Springer