Caracas (dpa) - Seine Anhänger in Venezuela sind geschockt, Lateinamerikas Linke trauert um ihre Symbolfigur: Der Tod des venezolanischen Staatschefs Hugo Chávez hat in vielen Ländern Bestürzung ausgelöst. Zugleich wurde die Hoffnung laut, dass in Venezuela nun ein Wandel einsetzt. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sprach von einem «tiefen Einschnitt» für das Land. US-Präsident Obama, den Chávez stets kritisiert hatte, signalisierte das Interesse der USA an konstruktiven Beziehungen zu Caracas. Chávez war nach fast zweijährigem Kampf gegen den Krebs gestorben.