Düsseldorf (dpa) - Ein halbes Jahr nach dem Mord an einer Mitarbeiterin im Jobcenter von Neuss hat in Düsseldorf der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Der 52-Jährige soll die Frau mit einem 30 Zentimeter langen Fleischermesser erstochen haben, weil er der Behörde illegalen Handel mit seinen persönlichen Daten unterstellte. Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen. Der Vater von fünf Kindern war mit zwei Messern in die Behörde gestürmt. Nach der Bluttat waren die Sicherheitsmaßnahmen in den Jobcentern in Nordrhein-Westfalen überprüft und verschärft worden.