Neuss (dpa) - In Düsseldorf beginnt heute der Prozess um den Mord an einer Mitarbeiterin des Jobcenters in Neuss. Der Angeklagte soll die Frau im vergangenen September mit einem 30 Zentimeter langen Fleischermesser erstochen haben. Er unterstellte der Behörde illegalen Handel mit seinen persönlichen Daten. Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen. In Nordrhein-Westfalen waren die Sicherheitsmaßnahmen in den Jobcentern nach der Tat verschärft worden. Der 52-Jährige hatte insgesamt zwei Messer bei sich.