Berlin (dpa) - Einen Tag vor dem Start der entscheidenden dritten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder hat die Warnstreikwelle ihren Höhepunkt erreicht. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich mehr als 60 000 Landesbeschäftigte quer durch die Republik an den Aktionen. Schwerpunkte waren in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Die Arbeitgeber zeigten sich unbeeindruckt von den Protesten. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten der Länder unter anderem ein Gehaltsplus von 6,5 Prozent.