Berlin (dpa) - Einen Tag vor der dritten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben ganztägige Warnstreiks in mehreren Bundesländern begonnen. In vielen Landesteilen legten angestellte Lehrer, Erzieher, Universitätskliniken oder Polizeibehörden die Arbeit nieder. Schwerpunkte sind unter anderem in Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Mit den Protesten soll Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Länder.