Brüssel (AFP) Mit jahrelanger Verspätung starten die europäischen Sicherheitsbehörden am 9. April ein neues Informationssystem. "Das ist eine sehr gute Nachricht", sagte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am Donnerstag in Brüssel - das Schengen Informationssystem (SIS II) sollte ursprünglich einmal im Jahr 2007 in Betrieb genommen werden. Auch bei den Kosten mussten die teilnehmenden Staaten Rückschläge hinnehmen: Anstatt der geplanten rund 15 Millionen Euro kostete die Datenbank nach Angaben von EU-Diplomaten etwa 160 Millionen Euro.