Bonn (AFP) Das Bundeskartellamt hat gegen mehrere Fernwärmeanbieter Ermittlungen wegen möglicherweise überhöhter Preise aufgenommen. Betroffen seien sieben Unternehmen, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt am Donnerstag in Bonn. Die Missbrauchsverfahren richteten sich auf die Preise in 30 Versorgungsgebieten, verteilt über fast alle Bundesländer. Für Verbraucher seien die Ermittlungen von besonderer Bedeutung, da diese sich etwa beim Hausbau für ein Heizsystem entscheiden müssen und bei einer Entscheidung für Fernwärme langfristig keine Möglichkeit für einen Anbieterwechsel besteht.