Straßburg (AFP) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die vorbeugende Ingewahrsamnahme eines mutmaßlichen Hooligan aus Bremen während eines Fußballspiels gebilligt. Die Maßnahme sei gerechtfertigt gewesen, weil damit gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Hooligan-Gruppen verhindern werden sollten, heißt es in einem am Donnerstag in Straßburg bekanntgegebenen Urteil, mit dem die Klage des des 44-Jährigen zurückgewiesen wurde. Der Mann sei der Polizei als gewaltbereiter Hooligan bekannt gewesen.