Potsdam (AFP) Die Tarifverhandlungen für die 750.000 Angestellten der Länder mit Ausnahme Hessens sind am Freitag in Potsdam fortgesetzt worden. Am Vorabend war die dritte Tarifrunde ohne Vorlage eines Arbeitgeberangebots zunächst ergebnislos vertagt worden. Die Arbeitnehmervertreter fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt und weisen eine Kürzung ihres Urlaubsanspruchs zurück. Als besonderes Problem gilt die von der Erziehergewerkschaft GEW seit mehreren Jahren vergeblich geforderte bundesweit einheitliche Einstufung angestellter Lehrer in das Tarifwerk.