Bremen (SID) - Werder Bremens Sportdirektor Thomas Eichin verschließt nach dem Sturz des Fußball-Bundesligisten auf Platz 14 auch vor einem möglichen Abstiegskampf nicht die Augen. "Man darf nicht glauben, dass man zu gut ist, in eine solche Situation zu kommen. Wir nehmen die Herausforderung an", sagte Eichin im Interview mit der Rheinischen Post.

Nach drei Niederlagen in Serie liegt Werder vor dem Gastspiel bei Eichins früherem Verein Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) nur noch sieben Punkte vor dem Relegationsplatz. "Klar, ich freue mich auf die Rückkehr. Ich kenne noch viele Leute, mein Wohnzimmer ist noch in Korschenbroich. Aber während der 90 Minuten ist kein Platz für freundschaftliche Dinge. Wir brauchen drei Punkte", sagte der 46-Jährige.

Eichin bestritt 180 Bundesligaspiele für Mönchengladbach, ehe er 1999 beim Eishockeyklub Kölner Haie zunächst als Marketingleiter anheuerte und Mitte Februar sein Amt als Sportdirektor von Werder Bremen antrat. "Jetzt bin ich zu 150 Prozent bei Werder. Ich will in Bremen einen guten Job machen und lange hierbleiben", sagte Eichin.