Peking (dpa) - Bei einer blutigen Auseinandersetzung in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina hat es mindestens vier Tote und acht Verletzte gegeben. Das berichtet die Hongkonger Zeitung «Wenhuibao». Die Polizei verschärfte die Sicherheitsmaßnahmen. Bei einem Streit in einem Lokal für Videospiele in der Stadt Korla hätten ein oder mehrere Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren mehrere Chinesen attackiert. Der Zwischenfall überschattet die laufende Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses in Peking und wurde in den Staatsmedien zunächst nicht erwähnt.