New York (dpa) - Die Vereinten Nationen haben Syrien in der Krise um entführte Blauhelmsoldaten vor Strafmaßnahmen gewarnt.

«Wir erwarten, dass es keinerlei Vergeltungsmaßnahmen gegen das Dorf geben wird, in dem die UN-Kräfte festgehalten wurden», sagte der für Friedensmaßnahmen zuständige Untergeneralsekretär Hervé Ladsous am Freitag in New York. «Wir gehen davon aus, dass es keinerlei Aktionen gegen die Einwohner gibt, wenn unsere Soldaten wieder frei sind.»

Ladsous sagte, dass die 21 vor allem von den Philippinen stammenden Blauhelm-Soldaten in mehrere Gruppen aufgeteilt worden seien und in Kellern in dem Dorf Dschamla ausgeharrt hätten. Das Dorf habe ständig unter Beschuss gelegen, alle UN-Mitarbeiter seien aber unverletzt und wohlauf.

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