Berlin (AFP) CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat mit provokanten Äußerungen über die Befürworter der Homo-Ehe für Unmut gesorgt. "Die Union als Volkspartei hat die Aufgabe, der stillen Mehrheit eine Stimme zu geben gegen eine schrille Minderheit", sagte er der "Welt am Sonntag". "Lobbyisten von Einzelgruppen der Gesellschaft vermitteln ein völliges Zerrbild." In Deutschland gebe es "17 Millionen Ehen und 30.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften". Das müsse sich auch in der politischen Debatte abbilden. "Einzelgruppen dürfen nicht den Ton angeben", so Dobrindt.