Berlin (AFP) Der FDP-Politiker Michael Kauch hat die Union erneut zu einem Einlenken in der Frage der Homo-Ehe aufgefordert. Wenn eine Entscheidung innerhalb der Koalition nicht möglich sei, müsse auch über einen Gruppenantrag nachgedacht werden, sagte Kauch dem ARD-Morgenmagazin. Es bestehe hier "ein verfassungswidriger Zustand, den das Parlament erkennt und beseitigen sollte. Deshalb sollte man die Entscheidung nicht nach Karlsruhe verlagern, sondern hier in Berlin zu einer Entscheidung kommen."