Berlin (AFP) Die katholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" erhofft sich von dem neuen Papst Franziskus einen "Wendepunkt zum Guten". "Ich glaube, der erste Eindruck war ein sehr positiver", sagte deren Sprecher Christian Weisner am Donnerstag dem Südwestrundfunk. Der neue Papst sei "einer, der sich sehr zur Gerechtigkeit und den Armen bekennt". Franziskus werde nicht umhinkönnen, die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils wieder in den Vordergrund zu rücken. Dagegen habe der bisherige Papst Benedikt XVI. zu sehr "seine eigene Theologie zur Theologie der Katholischen Kirche" gemacht.