Frankenthal (AFP) Im europaweiten Skandal um mangelhafte Brustimplantate des französischen Herstellers PIP ist eine weitere betroffene Frau mit ihrer Klage auf Schmerzensgeld gescheitert. Eine von den Implantaten ausgehende Gefahr reiche allein noch nicht aus für einen Anspruch auf Schmerzensgeld, entschied das Landgericht Frankenthal in Rheinland-Pfalz in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Nötig sei der Nachweis gesundheitlicher Schädigungen. Richterin Therese von Schwichow wies zudem Vorwürfe der Klägerin zurück, der TÜV-Rheinland hätte die Herstellerfirma schärfer überwachen müssen.