Brüssel (dpa) - Der Vorstoß Frankreichs und Großbritanniens für Waffenlieferungen an syrische Rebellen hat beim EU-Gipfel Spannungen ausgelöst. Der französische Präsident François Hollande forderte ein Ende des erst vor zwei Wochen verlängerten EU-Waffenembargos. Bundesaußenminister Guido Westerwelle warnte in einem Interview vor unüberlegten Schritten. Zum Auftakt des zweitägigen EU-Gipfels stritten die Staats- und Regierungschefs auch über Auswege aus der Wirtschaftskrise. Rund 15 000 Menschen aus ganz Europa demonstrierten in Sichtweite des Konferenzgebäudes gegen die Sparpolitik in der EU.