Straßburg (AFP) Das Europaparlament hat die EU und ihre Mitgliedsländer aufgefordert, mehr Geld in die Forschung über hormonstörende Substanzen zu investieren. Seit etwa 20 Jahren sei ein Anstieg mutmaßlich hormonbezogener Störungen wie etwa verschlechterte Spermienqualität oder verfrühter Beginn der Pubertät festzustellen, erklärten die Abgeordneten am Donnerstag in Straßburg in einer Entschließung. Dies müsse besser erforscht werden. Potenziell hormonstörende Stoffe - so genannte endoktrine Disruptoren - sind unter anderem einige Pestizide, Dioxine und Kunststoffadditive.