Rom (dpa) - Der italienischen Bischofskonferenz ist in ihrem Glückwunschschreiben zur Wahl von Papst Franziskus ein peinlicher Lapsus unterlaufen.

Statt dem argentinischen Kardinal Jorge Mario Bergoglio zur Wahl zu gratulieren, wird in der E-Mail die «Nachricht von der Wahl des Kardinals Angelo Scola zum Nachfolger Petri» begrüßt, wie italienische Medien berichteten. Der Mailänder Erzbischof Scola war - anders als der Argentinier Bergoglio - in den italienischen Zeitungen wochenlang als Top-Favorit gehandelt worden.

«Ein kleiner Krimi», schreibt die italienische Nachrichtenagentur Ansa, verursacht wohl dadurch, dass die Wahl Bergoglios völlig unerwartet gekommen sei. Im eigentlichen Textanhang der Mail sei der Name des neuen Papstes dann richtig angegeben.