Frankenthal (dpa) - Die Klage einer Frau aus Ludwigshafen auf Schmerzensgeld wegen mangelhafter Brustimplantate ist abgewiesen worden. Die Klägerin habe nicht genügend Beweise dafür vorgelegt, dass die Implantate ihrer Gesundheit geschadet hätten, entschied das Landgericht Frankenthal.

Die Frau hatte dem TÜV-Rheinland vorgeworfen, die französische Herstellerfirma nicht ausreichend überwacht zu haben. Die inzwischen insolvente französische Firma Poly Implant Prothèse (PIP) soll hunderttausendfach billiges Industrie-Silikon in Brustimplantate gefüllt haben, der Skandal war 2011 aufgeflogen.