Berlin (dpa) - Zur Beseitigung der Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine grundlegende Reform der Minijobs gefordert: mit Sozialversicherungspflicht von der ersten Arbeitsstunde an.

Viele Frauen blieben «in der Sackgasse Minijob regelrecht stecken und steuern damit direkt in die Altersarmut», begründete die DGB-Vizevorsitzende Ingrid Sehrbrock am Dienstag in Berlin den Vorstoß. «Minijobs werten die Qualifikation von Frauen ab.» Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse tragen nach einer Studie dazu bei, die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern von im Schnitt 22 Prozent zu zementieren.

Mitteilung Destatis

Studie: Frauen im Minijob