Karlsruhe (AFP) Einer Direktbank, die Wertpapiergeschäfte ausdrücklich ohne Beratung anbietet, können die Kunden später nicht eine unzureichende Beratung vorwerfen. Wie am Dienstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied, kann die Bank allerdings trotzdem haften, wenn sie mit einem Wertpapierhändler zusammenarbeitet und weiß, dass dieser falsch berät. Damit erschwerte es der BGH den Banken, ihre Haftung durch eine Ausgliederung der Beratungsleistungen zu umgehen. (Az.: XI ZR 431/11)