Bagdad (dpa) - Bei einer Serie von Bombenanschlägen im Irak sind am Dienstag mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. In mehrheitlich von Schiiten bewohnten Vierteln der Hauptstadt Bagdad detonierten insgesamt sieben Sprengsätze.

Dabei seien 15 Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden, teilte die Polizei mit.

In der Provinz Babil südlich von Bagdad sprengte sich ein Selbstmordattentäter in seinem Auto an einem Kontrollposten der Polizei in die Luft. Ein weiterer Sprengsatz explodierte nahe einem Restaurant. Bei diesen beiden Anschlägen wurden 6 Menschen getötet und 14 weitere verletzt, wie die Polizei mitteilte.

An diesem Mittwoch jährt sich der Beginn des zweiten Irakkriegs zum zehnten Mal. Seit dem Abzug der US-Streitkräfte vor mehr als einem Jahr eskaliert im Irak der Machtkampf zwischen Muslimen sunnitischer und schiitischer Glaubensrichtung. Beinahe täglich kommt es zu Anschlägen und bewaffneten Auseinandersetzungen.