Moskau (AFP) Die russische Justiz hat ihre Ermittlungen zum Tod des in Haft verstorbenen Anwalts Sergej Magnizki eingestellt. Es gebe keinerlei Beweise dafür, dass ein Verbrechen vorliege, teilte das russische Ermittlungskomitee am Dienstag mit. Magnizkis Familie und sein früherer, aus den USA stammender Arbeitgeber William Browder machen Gefängnisbeamte für den Tod des 37-Jährigen verantwortlich. Ein Anwalt von Magnizkis Mutter kündigte an, die Entscheidung der russischen Justiz anzufechten.