Nikosia (AFP) Die neuen Pläne einer Zwangsabgabe für Bankkunden im von der Pleite bedrohten Zypern werden nicht die bisher von den Euroländern verlangten 5,8 Milliarden Euro einbringen. Wie der zyprische Zentralbankchef Panicos Demetriades am Dienstag in Nikosia sagte, könnten die jüngsten Änderungen deshalb zu einer Ablehnung der Unterstützung durch die Eurostaaten führen. Das am Wochenende geschürte Rettungspaket für Zypern hatte zunächst eine Zwangsabgabe für alle Bankkunden vorgesehen, die zyprische Regierung nahm am Dienstag nach Protesten aber Kleinsparer mit Einlagen bis zu 20.000 Euro aus.