Rio de Janeiro (AFP) Mehr als 150 Ureinwohner und Fischer haben am Donnerstag im brasilianischen Amazonasgebiet eine der Baustellen des Staudamms von Belo Monte besetzt. Sie protestierten damit gegen die Umweltzerstörung und die Gefährdung von Ureinwohnern durch das Großprojekt. Die Arbeiten an der Baustelle Pimental, wo der Xingu-Fluss bereits trockengelegt wurde, seien vollständig zum Erliegen gekommen, teilte die Sprecherin der Protestbewegung, Maira Irigaray, mit. Als Reaktion auf den Protest habe der staatliche Baukonzern Norte Energia seine 30.000 Arbeiter abgezogen.