Adelsheim (SID) - Fußball-Weltmeister Horst Eckel engagiert sich mit der Sepp-Herberger-Stiftung und der Bundesagentur für Arbeit für die Resozialisierung von Straftätern. In der Justizvollzugsanstalt Adelsheim in Baden-Württemberg startete der rechte Läufer beim Wunder von Bern die Initiative "Anstoß für ein neues Leben". Dabei erzählte der 81-Jährige aus seiner Karriere und vom 3:2-Sieg im WM-Finale 1954 gegen Ungarn.

In Adelsheim können die 16 bis 24 Jahre alten Straftäter nun Fortbildungsangebote in den Bereichen Fußball, Arbeit/Beruf oder Soziales in Anspruch nehmen. Dazu zählen Trainer- und Schiedsrichterausbildungen sowie Bewerber- und Anti-Gewalt-Trainings. Über das wöchentliche Fußballtraining hinaus wird es mindestens einmal monatlich eine Fortbildung aus den drei Bereichen geben.

Baden-Württemberg ist nach Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen das sechste Bundesland, das an der Resozialisierungsinitiative teilnimmt.