Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Dienstag ein wenig von seinen zu Wochenbeginn erlittenen Verlusten erholt.

Der Leitindex bewegte sich in einer engen Spanne von etwa 40 Punkten und stieg gegen Mittag um 0,32 Prozent auf 7896 Punkte.

Für den MDax ging es um 0,20 Prozent auf 13 366 Punkte nach oben, und der TecDax legte um 0,47 Prozent auf 925 Punkte zu.

Die Nervosität an den Märkten bleibt hoch. Anleger und Analysten diskutierten kontrovers die jüngsten Aussagen des Eurogruppen-Chefs Jeroen Dijsselbloem vom Vortag, die am Aktienmarkt für Unruhe gesorgt hatten.

Die Andeutungen des Politikers, Steuerzahlergeld bei künftigen Banksanierungen schonen zu wollen, bergen der Berenberg Bank zufolge hohe Risiken. Sollte das Beispiel Zypern Schule machen, drohe eine erneute Kapitalflucht aus Krisenländern, warnte Ökonom Christian Schulz. Der Niederländer betonte später in einer Mitteilung, dass Zypern ein besonderer Fall sei.

Auf Unternehmensseite wurden einige Einzelwerte von Ausblicken und endgültigen Jahreszahlen angetrieben. So stiegen die Papiere von Celesio um 2,69 Prozent. Bei dem Pharmahändler zahle sich die Restrukturierung aus, schrieb Analyst Thomas Maul von der DZ Bank in einer Studie. Ein positiver Ausblick verhalf den Aktien des Roboter- und Anlagenbauers Kuka zu einem Kursplus von gut drei Prozent.

An der Dax-Spitze stiegen die Papiere von Lanxess um 3,06 Prozent. Händlern zufolge werden am Markt aktuell wieder Spekulationen um ein mögliches Interesse des US-Konzerns DuPont an dem Spezialchemieunternehmen herumgereicht, die aber immer wieder mal auftauchten.