Berlin (AFP) FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki hat der niedersächsischen Justiz von einem Strafverfahren gegen den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff abgeraten. Ein solcher Prozess würde in einer "Riesenblamage der Staatsanwaltschaft" münden, sagte der Jurist der Zeitung "Die Welt" (Dienstagsausgabe). Das laut Berichten von der Justiz unterbreitete Angebot, das Verfahren gegen Wulff gegen Zahlung von 20.000 Euro einzustellen, wertete Kubicki als "Verzweiflungstat der Staatsanwaltschaft".