Tokio (AFP) Der kriselnde japanische Elektronikkonzern Sharp zählt nicht mehr auf die finanzkräftige Unterstützung des taiwanischen Technologie-Zulieferers Hon Hai. Trotz eines vor einem Jahr geschlossenen Vertrags über eine Beteiligung von Hon Hai - besser bekannt unter seinem Handelsnamen Foxconn - ging bei Sharp bis zum Ablauf einer Frist bis Dienstag kein Geld ein. Das im März 2012 geschlossene Abkommen stehe vor dem Aus, da es kein grünes Licht von den "zuständigen Behörden" gegeben habe, erklärte Sharp. Das Unternehmen wolle deshalb andere Wege prüfen, um an Geld zu kommen.