Düsseldorf (AFP) Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) hat laut einem Zeitungsbericht bei der Koordinierung von Rettungsmaßnahmen für deutsche Banken Millionenaufträge an Anwälte und Unternehmensberater nicht öffentlich ausgeschrieben haben. Die entsprechenden Beratungsleistungen hätten sich seit Oktober 2008 auf mehr als 100 Millionen Euro summiert, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch unter Berufung auf FMSA-Kreise. "Rund 90 Prozent" der Verfahren seien "wegen Eilbedürftigkeit und aus Geheimhaltungsgründen" ohne vorherige Ausschreibung vergeben worden.