London (AFP) Die britische Regierung hat in dem juristischen Tauziehen um den terrorverdächtigen islamistischen Prediger Abu Katada eine Niederlage erlitten. Ein Londoner Berufungsgericht bestätigte am Mittwoch die Entscheidung eines Richtergremiums vom November. Dieses hatte Katada Recht gegeben, dass im Falle einer Auslieferung Gefahr für ihn bestehe. Es geht dabei um unter Folter gewonnene Informationen, die gegen den in Bethlehem geborenen Mann in Jordanien verwendet werden könnten. Anwälte des Innenministeriums hatten diese Entscheidung angefochten.