Wien/München (dpa) – Turbulente Europatour von Justin Bieber (19): Der deutsche Zoll hat ein Kapuzineräffchen aus dem Besitz von Bieber am Münchner Flughafen beschlagnahmt.

Der Sprecher des Hauptzollamts München, Thomas Meister, bestätigte am Samstag entsprechende Medienberichte. Die notwendigen Dokumente - sowohl tierseuchenrechtliche als auch artenschutzrechtliche - hätten nicht vorgelegen. Das Tier befinde sich in einer Quarantäne-Station und werde artgerecht versorgt. Bieber könne noch versuchen, die Dokumente nachzureichen und somit das Tier zurückzubekommen.

Auf Biebers nächster Tournee-Station in Wien mussten Beamte ausrücken, als der Star das Nachtleben erkundete, bestätigte Polizeisprecherin Adina Mircioane am Sonntag. Seine Bodyguards hätten in der Nacht auf Samstag einem Pressefotografen in einem Club die Kamera abgenommen und später beschädigt wieder herausgegeben. Gegen Biebers Sicherheitspersonal sei Anzeige erstattet worden.

Der Ärger mit den Behörden tat der Begeisterung der Fans bei Biebers Konzert in Wien am Samstag aber keinen Abbruch: Rund 170 Mädchen mussten wegen Hysterie, Dehydrierung oder Erschöpfung von Sanitätern versorgt werden, sagte Mircioane. Am Sonntag wollte Bieber seine Tour wieder in Deutschland mit einem Auftritt in Berlin fortsetzen.