Mannheim (SID) - Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat im zweiten Länderspiel gegen Frankreich innerhalb von 24 Stunden den Erfolg vom Vortag nicht wiederholen können. Trotz einer 2:0-Führung unterlag die Mannschaft von Trainer Markus Weise am Ostersonntag in Mannheim noch mit 2:3 (2:1). Am Samstag hatte Deutschland sich mit 3:0 durchgesetzt.

"Die erste Halbzeit war noch passabel, aber die letzten 30 Minuten waren ein Abgang nach unten. Insofern war es am Ende auch eine verdiente Niederlage", sagte Weise, dem am Europapokal-Wochenende insgesamt 17 Stammspieler fehlten. Linus Butt (10.) und Patrick Schmidt (18.) erzielten die Tore für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB).

Da Kapitän Max Müller wegen mehrerer leichter Verletzungen geschont wurde, spielte das ohnehin nur mit 18 Spielern nach Mannheim gereiste junge Team mit 17 Spielern. "Einige haben ihre Chance hier nicht nutzen können, sich zu empfehlen", sagte Weise: "Und andere haben gesehen, was für ein langer Weg es noch ist, wenn man nicht einmal gegen ein Team wie die Franzosen, die keine Übermannschaft sind, den Ball festhalten kann."