Offenbach (dpa) - Kälte, ein bisschen Schnee und kein Ende in Sicht - das Wetter zeigt Deutschland weiter die kalte Schulter. «Schuld» sei die Luftdruckverteilung in Europa, sagte Johanna Anger vom Deutschen Wetterdienst.

Wegen eines stabilen Hochs über Großbritannien und Skandinavien weichen Tiefdruckgebiete vom Atlantik nach Süden aus, so strömt kalte Luft aus Osten nach Deutschland.

Und das bleibe zunächst auch so, sagte die Meteorologin. In der kommenden Woche bewegten sich die Temperaturen zwischen einem und acht Grad, die Bewölkung nehme zu. Der Schneefall lasse nach, im Nordwesten könne es freundlich und trocken werden. Im Osten und Südosten Deutschlands falle Niederschlag aber weiterhin auch als Schnee. Der Frühling lasse weiter auf sich warten. «Ein Durchbruch zu wärmeren Temperaturen ist nicht in Sicht», betonte Anger.

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