Paris (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist am Freitag mit dem französischen Präsidenten François Hollande zusammengetroffen. Der sozialistische Staatschef empfing den Sozialdemokraten im Élysée-Palast. Das Treffen war nach Angaben der SPD bereits länger vereinbart.

Beide Politiker trafen sich an einem Tiefpunkt ihrer Sympathiewerte in der Bevölkerung. Die Zustimmung für Steinbrück liegt nach dem jüngsten ARD-«Deutschlandtrend» nur noch bei 32 Prozent. Der vom Skandal um ein Schwarzgeldkonto seines zurückgetretenen Budgetministers Jérôme Cahuzac gebeutelte Hollande kommt aktuell auf gerade mal 27 Prozent Zustimmung in der französischen Bevölkerung.

Der Besuch Steinbrücks ist Teil einer Reihe von Auslandsbesuchen des Kanzlerkandidaten. Zuvor war er bereits zu Gesprächen in London, Athen und Brüssel. In Paris kam Steinbrück auch mit Premierminister Jean-Marc Ayrault zusammen. Außerdem stand ein Gespräch mit José Ángel Gurría an, der die in Paris angesiedelte Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) leitet.

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