Luton (dpa) - Der britische Billigflieger Easyjet sieht sich nach einem besser gelaufenen Wintergeschäft auf Kurs.

Der saisontypische Verlust im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März dürfte sich auf 60 bis 65 Millionen britische Pfund (bis zu 77 Mio Euro) belaufen, teilte der Ryanair-Konkurrent am Freitag in Luton bei London mit. Damit läge das Minus nur halb so hoch wie ein Jahr zuvor.

Während die Erlöse je Sitzplatz um 8,5 Prozent wuchsen, dürften die Kosten nur um 3,5 Prozent gestiegen sein. Das Flugangebot legte nach vorläufigen Zahlen um 3,3 Prozent und damit etwas geringer als geplant zu.

Auch im März ging es für Easyjet weiter aufwärts. Die Zahl der Fluggäste kletterte um 5,3 Prozent auf fast 4,9 Millionen. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 90,5 Prozent. Wegen des frühen Ostertermins und des schlechten Wetters in Großbritannien und Nordeuropa hätten die Menschen mehr Flüge gebucht, sagte Easyjet-Chefin Carolyn McCall.

Der Billigflieger bestellt nun weitere drei Flugzeuge des Typs Airbus A320. Dazu wandelt das Unternehmen bestehende Kaufoptionen in feste Bestellungen um. Laut Preisliste haben die Maschinen einen Gesamtwert von 275 Millionen US-Dollar (214 Mio Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.