New Orleans/Freising (AFP) Deutsche Forscher haben nach eigenen Angaben das Rätsel gelöst, warum in Bier oft Spuren des Gifts Arsen zu finden sind. Das hochgiftige Schwermetall gerät über das Filtermaterial Kieselgur in das Bier, wie die Wissenschaftler der Technischen Universität München herausfanden, die ihre Ergebnisse am Sonntag auf einer Chemiker-Konferenz in New Orleans vorstellten. Biertrinker müssten sich dennoch keine Sorgen machen, krank zu werden, erklärte der Brauexperte Mehmet Coelhan, der die Untersuchung leitete. Die Gefahr einer Alkoholvergiftung sei eine "sehr viel realere Sorge".