Belgrad (AFP) Serbien will die in den Gesprächen mit dem Kosovo bisher erreichten Ergebnisse nicht unterzeichnen. "Die Regierung Serbiens kann die seinen Verhandlungsführern in Brüssel mündlich vorgestellten Grundsätze nicht akzeptieren", sagte Ministerpräsident Ivica Dacic am Montag in Belgrad. Die bisherigen Verhandlungsergebnisse "garantieren nicht eine vollkommene Sicherheit und den Schutz der Menschenrechte der Serben im Kosovo". Dennoch wolle sein Land mit der Provinz, die sich 2008 unabhängig erklärt hatte, weiter unter Vermittlung der Europäischen Union verhandeln.