Hannover (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der russische Präsident Wladimir Putin haben Meinungsverschiedenheit im Syrien-Konflikt eingeräumt.

Nach einem gemeinsamen Rundgang über die Hannover Messe verteidigte Putin am Montag die Waffenlieferungen an das Regime von Syriens Präsident Baschar al-Assad. Lieferungen an eine legitime Regierung würden von keinen internationalen Regelungen verboten.

Merkel sagte dagegen: «Aus unserer Sicht ist die Legitimation von Herrn Assad nicht mehr gegeben.» Putin sagte, Russland sei bereit für internationale Verhandlungen. Die Waffenlieferungen an alle Seiten müssten eingestellt werden.