Hannover (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin haben Meinungsverschiedenheiten im Syrien-Konflikt eingeräumt. Nach einem gemeinsamen Rundgang über die Hannover-Messe verteidigte Putin die russischen Waffenlieferungen an das Regime von Syriens Präsident Baschar al-Assad. Lieferungen an eine legitime Regierung würden von keinen internationalen Regelungen verboten. Merkel sagte dagegen: «Aus unserer Sicht ist die Legitimation von Herrn Assad nicht mehr gegeben.» Putin sagte, Russland sei bereit für internationale Verhandlungen.