Belgrad (dpa) - Nach dem Regierungschef und dem Staatspräsidenten hat jetzt auch die größte Regierungspartei in Serbien den EU- Vorschlag für ein Abkommen mit dem Kosovo abgelehnt. «Wir unterschreiben nicht, setzen aber die Verhandlungen fort», sagte ihr
Vorsitzender Aleksandar Vucic, in Belgrad. Zuvor hatte die Serbisch-Orthodoxe Kirche die Staatsführung vor einer Unterschrift gewarnt. Tausende Nationalisten hatten dagegen demonstriert. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatte nach der letzten Verhandlungsrunde vom Ende der Vermittlung gesprochen.